Luftaufnahme des Geländes an der Wanheimer Straße 155. Zu sehen ist die neue Wohnstätte und eine Brachfläche mit Bäumen.

Hochfelder Hofgarten: Ein inklusiver Begegnungsgarten entsteht

Nicht zuletzt mit Beginn der Corona-Pandemie sind die Angebote für Menschen mit Behinderung stark eingeschränkt. Dies gilt besonders für Senioren. Durch den Neubau auf der Wanheimer Straße 155 und dem Erwerb des zugehörigen Grundstücks direkt hinter der Haltestelle „Marienhospital“ verfügen wir über die Möglichkeit, ein Gelände zu gestalten, das besonders die Bedürfnisse von älteren Menschen mit und ohne Behinderung berücksichtigt. Hierbei soll ebenfalls der Stadtteil einbezogen werden.

Die Lebenssituation von vielen Senioren ist von Einsamkeit und einem sehr reduzierten Freizeitangebot geprägt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Krankheit und Behinderung können zu Isolation führen, aber auch der Mangel an finanzielle Möglichkeiten. Oft sind Freunde und Bekannte bereits verstorben und es fehlt ein Netzwerk, um sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam Freizeit zu gestalten. Mit dem Hochfelder Hofgarten wird ein Ort geschaffen, der die Bedürfnisse von Senioren – mit und ohne Behinderung – berücksichtigt, Ihnen und anderen Angebote zur Gestaltung von Freizeit macht und so zu einer inklusiven Begegnungsstätte wird.

Der Garten verfügt über eine Fläche von ca. 200m². Er wird durch ein Tor betreten, die Umrandung ist mit einem Sichtschutzzaun aus Cortenstahl umzogen. Dieser Look findet sich auch in anderen Stadtgebieten, wie auf dem Markt in Neudorf oder in Wanheimerort. Der bisherige Baumbestand wird in die Planung einbezogen. Ein Pavillon von 16m² bietet die Möglichkeit, auch an regnerischen Tagen draußen zu sein.

Nicht zuletzt durch die barrierefreie Gestaltung des Gartens profitieren Menschen, die beispielsweise Rollstühle, Rollatoren oder andere Gehhilfen verwenden. Dies betrifft besonders Senioren. Neben diesen äußeren Umständen sollen Senioren, die bei den LebensRäumen leben, besonders von der Nähe zu den Wohnstätten profitieren. Zwei Wohnstätten befinden sich direkt nebenan und weitere vier Wohnstätten sind gut mit der Straßenbahn oder den eigenen Bussen zu erreichen.

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